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Friday, March 13, 2009

A Wonderful Weekend - Ein herrliches Wochenende

Am vergangenen Wochenende waren wir mit dem Männerballett in Gent, um noch ein letztes Mal in dieser Kampagne Fastnacht zu feiern. Es war ein supertolles Wochenende, das wir mit unseren Genter Freunden verbringen durften.

Aber wir haben nicht nur Fastnacht gefeiert, sondern aus der Reise einen richtigen kleinen Kurzurlaub gemacht. Wir sind schon einen Tag früher als der Rest der Truppe nach Gent gereist, und hatten so die Gelegenheit, am Freitagmorgen die Stadt bei wunderschönem Sonnenschein zu erkunden. Freitag ist in Gent Markttag, da mussten wir natürlich auch hin und ich habe vor allem bei den Näh- und Stickmaterialien zugeschlagen. Diese Auswahl, wie es sie dort bei den Marktständen gibt, findet man hier in Wiesbaden leider nicht einmal in den Geschäften.


Und dann kam für mich noch das Highlight: ein Flohmarkt am Freitag Vormittag!!!
Gleich am ersten Stand lagen zwei uralte Bügeleisen, für die man hier bei uns viel Geld hinlegen müsste. Ich hatte letzten Sommer das Glück, eines für 6 € zu ergattern, aber auch nur, weil sich die Frau das Verkäufers vertan hatte (ihr Mann war deswegen auch ganz schön sauer) Ich wollte eigentlich nur mal interessehalber wissen, was die Bügeleisen kosten sollten, aber bei einem Preis von 1 € pro Stück konnte ich nicht nein sagen und so schleppte ich meine Bügeleisen dann den ganzen Vormittag durch Gent!

Es gab noch viele weitere Sachen, die mir gefallen haben, aber wir hatten ja leider nur einen beschränkten Platz im Kofferraum, und die Preise waren auch so viel billiger als bei uns. Nun weiß ich auch, warum die Bloggerinnen aus Holland und Belgien immer so tolle alte Sachen haben….

Aber an einer Schale kamen wir dann doch nicht vorbei, sie war auch GG aufgefallen. Mit Rosen besetzt, sie sieht zwar irgendwie kitschig, aber auch ganz klasse aus. GG meinte dann, was wir an Geld dafür ausgeben wollen würden und sie wäre uns so 15 -20 € wert gewesen (denn eigentlich haben wir ja gar keinen Platz mehr in der Wohnung!).
Auf meine Nachfrage bekam ich die Antwort, dass die Schale – wie alles in dieser Rubrik – 2 (zwei!) € kosten würde. Da war es dann natürlich auch gar keine Frage mehr, die Schale musste mit (und hat uns auf der Weiterreise nach Holland dann vor ziemlich große logistische Probleme gestellt!!)

Ein weiteres „Nicht-Fastnachts-Highlight“ unseres Aufenthaltes in Gent war unsere Unterkunft in einem Bed and Breakfast der Spitzenklasse. Ich hatte es im Internet gefunden und da es nur 2 Minuten von der Unterkunft der restlichen Gruppe (sie wollten gerne in einer Gemeinschaftsunterkunft auf Feldbetten schlafen – das ist aber nicht mehr so ganz unser Ding!) und die Bilder einen guten Eindruck machten, habe ich es gebucht. Und es war wirklich ein Glückgriff. Die Zimmer waren sehr geschmackvoll eingerichtet und auch in Bezug auf Sauberkeit und Hygiene gab es absolut nichts zu beanstanden. Wir würden jederzeit wieder gerne dort übernachten!

Da der Rest unserer Gruppe erst am Freitag Mittag ankam, hatten wir für den ersten Tag auch noch Frühstück gebucht, was wir im Esszimmer des Besitzers serviert bekamen.
Das Frühstück war superlecker und vielfältig, aber das Ambiente hat alles noch getoppt, so dass wir es auch etwas bedauert haben, dass wir an den folgenden Tagen dann mit den anderen in einem Café frühstücken „mussten“ – aber auch dort waren Frühstück und Ambiente sehr schön.

Am Sonntag Mittag war unser Programm in Gent zu Ende, und die meisten auf der Gruppe machten sich auf den Rückweg nach Deutschland. Wir sind jedoch zusammen mit einem befreundeten Paar noch weiter nach Norden gefahren, genauer gesagt an die holländische Küste. Von Gent aus ist das ja nur ein Katzensprung und da wir diese Gegend aus zahlreichen Urlauben bereits kennen, bot sich das direkt an, den Trip zu verlängern.

Wir hatten auch großes Glück mit dem Wetter, wir sind bei strahlendem Sonnenschein gleich nach dem Check-In in unserer Pension weiter gefahren an den Strand und haben einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, bevor wir uns dann in einem Strandpavillion wieder aufgewärmt haben.



Abends waren wir dann in Sluis noch leckeren Fisch, bzw. Muscheln essen und haben uns gefühlt wie „Gott in Frankreich“ – nein – in Holland!

Am nächsten Tag war das Wetter leider nicht mehr ganz so schön. Aber da ja sowieso hauptsächlich Shopping und ein bisschen Sightseeing auf unserem Programm standen, war das halb so schlimm.

In Sluis, wo wir übernachtet haben, habe ich dann tolle Läden mit Möbeln und Deko entdeckt – wie gut für unseren Geldbeutel, dass das Auto schon voll war!

Nach ein paar Lebensmitteleinkäufen in Oostburg fuhren wir dann weiter nach Breskens, wo man im Fischereihafen superfrischen Fisch kaufen, aber auch gleich essen kann. Zwischenzeitlich war es dann so frisch und windig geworden, dass wir diesmal auf einen Hafenspaziergang freiwillig verzichteten.

Aber schön war es trotzdem, und insgesamt ein supertolles Wochenende, bei dem ich so gut abgeschaltet habe, dass ich mich am ersten Arbeitstag im Büro erst mal wieder orientieren musste.


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Last weekend we were in Ghent/ Belgium with with my husbands carnival dance group who had a gig on the local carnival show. We spent a wonderful weekend together with our friends from Ghent.

But we where not only there for carnival – as we arrived one day earlier than the rest of the group we had enough time to explore the city on friday morning, which was a beautiful day with sun and blue skies.

Friday is market day in Ghent, and so we had to go there! I bought threads and lace which I need for my sewing and embroidery projects. Unfortunately here in our city we do not have such wide range of sewing accessories as they had there on the market.

And then there was another highlight for me: a flea market on Friday morning!!! I was very surprised by the low prices compared to our fley markets her in Germany. Now I understand why the blogging ladies from the Netherlands and from Belgium do have all those treasures!

I found two antique flat irons which I got for 1 € each, and then we saw a lovely bowl with roses on it. Also my husband liked it and we decided to buy it if it would cost no more than 15 € (we thought it would colst much more, but as we don't have much space left in our appartment we knew that we should not buy it) I asked about the price and as we were told that it cost 2 € we could not resist!

If we had more space at home, and, which was more important at the moment (or three days later when we packed our car to go to the Netherlands with friends!), would have had more space in the car, I could have bought a lot more.

Another “non-carnival-highlight” of our stay in Ghent was our accomodation, because I had found an absolutely lovely bed and breakfast only two minutes away from where the rest of our group stayed. The others had decided to sleep in one big dormitory all together, but this was not what we wanted.

We were absolutely happy with our accomodation, the room was decorated beautifully as was the rest of the house. On our first day we had huge and delicious breakfast in the owners dining room, which was also decorated very tasteful.

If you ever want to spent some days in Ghent, I would really recommend this bed and breakfast and I am sure we will go there again.

After lunch on sunday most of our friends drove back to Germany, but we went to the North Sea together with another couple to spent one more day there. Ghent is only 45 minutes away from the coast and as Iike the dutch coast more than the belgian (we have spent lots of holidays there), we went to Sluis, a lovely small town on the border. We only left our luggage in the bed and breakfast and then went on to the beach, because we had wonderful weather with blue skies and sunshine.

After a long walk on the beach we went to a beach pavillion to warm up and relax with hot chocolate and tea.

Then we went back to Sluis and had a very yummy dinner with fish and mussels.

On the next day the weather was not so good as on the day before, but as this days was planned for shopping and sightseeing it wasn't that bad.

We explored lovely shops for furniture and decoration, but -good for our purse – we had no space in the car so I bought nothing, but got good new ideas.

After buying some typical food in Oostburg we then went to Breskens, where you can buy and eat good and absolutely fresh fish in the fishing port. By that time it was so cold that we decided to skip our traditional walk around the harbour after lunch.

And then we had to drive home to Germany after this beautiful weekend, which was so relaxing for me that I needed much time to come back to the agenda on my first day in the office.


10 comments:

Akaleia said...

Wie immer hast Du einem einen wunderschönen Reisebericht von Eurem Wochenedtrip nach Belgien und Holland bereitet - und die Bildercollagen stimmig und die Sinne anregend. (Ich könnte gerade mal zum Fisch und Muscheln essen losfahren...:o))
Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Arbeitswoche.
Lieben Gruß
Birgit

Margrit said...

Hallo Monika,
Dein Bericht verführt ja zum sofortigen Losfahren. Das sieht alles sehr anregend aus.
Solche alten Bügeleisen habe ich schon seit vielen Jahren. Bei mir fungieren sie als Buchstützen für meine Kochbücher. Sie sind nämlich auch sehr schwer.
Schönen Sonntag
LG Margrit

Lis said...

Was für ein interesanter Bericht, da bekommt man wirklich Lust auch mal wieder in den Norden zu fahren. So einen Flohmarktbesuch ist doch herrlich und das bei den günstigen Preisen! Davon kann unsereins nur träumen, denn so ganz allmählich werden die Händler hier alle größenwahnsinnig!
Ja und wenn ich jetzt nicht schon zu Mittag gegessen hätte, würde ich doch glatt in den PC zu schlupfen und lecker Fisch verspeisen :-)

LG Lis

Ute said...

Auch ich kann nur sagen, ich bin immer wieder begeistert von deinen Reiseberichten. Muss unbedingt nochmal in deinen alten Posts nach dem Elsass stöbern, denn da zieht es mich zur Zeit hin.
LG von Ute

Romy said...

Liebe Monika,

so ein toller Resebericht mit fantastischen Bildern. Da bekomme ich ja schon wieder Fernweh, obwohl ich gerade mal von Brasilien zurück bin.

Appettitt bekomme ich und Shoppinglust auch noch, wo spll das hinführen?

Danke für den tollen Ausflug
LG *R*

was eigenes said...

In Gent war ich noch nie, aber Deine schönen Fotos und der tolle Reisebericht machen LUST!
Vielen Dank dafür!
LG, BINE

Barbara said...

Ich mag deine Reiseimpressionen jeweils sehr. Da gibt es nicht nur Kulturelles, auch Kulinarisches, Landschaftliches und sehr viel Dekoratives zu sehen. Es ist, wie wenn man dich auch begleitet hätte. Gent kenne ich auch noch nicht "echt" !
Liebe Grüsse, Barbara

Monica the Garden Faerie said...

Ah, Fastnahct (das ist auch fasching, gel?!), vermisse ich von Deutschland obwohl ich es dieses Jahr bei einem deutschen Restaurant in Detroit gefeiert habe! :)

Something White said...

Hätte ich das gewusst, dass Ihr auch an dem Wochenende in Gent wart... mit einer Freundin war ich an dem Sonntag in der Expo von Gent und am Nachmittag in der Stadt, in einem Geschäft in der Nähe vom Jakobsmarkt, wo dieser Flohmarkt stattfandt (denke ich, oder?) und das auch Sonntags geöffnet ist. Wenn Ihr noch mal in der Nähe seid (wir wohnen in Torhout, zwischen Ostende und Brügge), sollt Ihr doch gerne vorbeikommen bei uns!!

Something White said...

Fährt Ihr jedes Jahr nach Gent für den Karnaval dort? Ich erinnere mich die Bilder vom letzten Jahr noch.